.st0{fill:#FFFFFF;}

5 Fehler beim Aktienkauf und wie du sie ab sofort vermeidest

zuletzt aktualisiert: 12. September 2019

von Jannes Lorenzen
Investor, Ökonom und Gründer

Der Aktienkurs bestimmt, ob du beim Aktienkauf gewinnst oder verlierst.

Wenn der Kurs steigt machst du einen Gewinn. Das ist das, was du erreichen willst, wenn du dein Geld anlegst.

Aber wie erkennst du, ob ein Aktienkurs steigt oder nicht?

Ich zeige dir 5 fatale Fehler, die Anleger machen, wenn sie vor dem Aktienkauf einen steigenden Aktienkurs voraussagen...

...und was der Google-Aktie einmal nach der Verkündung neuer Rekordergebnisse passiert ist.

Außerdem bespreche ich, ob es eine gute Idee ist, wenn du kurz vor dem nächsten iPhone Release Apple Aktien kaufen willst.

More...

E-Mail Kurs: Erfolgreich anlegen - mit der REBELL-Methode

Lerne die REBELL-Methode kennen und erfahre die 6 Grundprinzipien, mit denen du dein Geld dauerhaft erfolgreich anlegst. Simple und effektive Strategien - wissenschaftlich fundiert, praxiserprobt und entspannt umsetzbar. Jetzt im kostenlosen E-Mail Kurs.

Du investierst nur, wenn du überzeugt bist, dass du dein Geld dadurch vermehren wirst.

Diese Überzeugung darfst du allerdings nicht zu vorschnell treffen - und deshalb musst du eines unbedingt verstehen...

Wie entsteht ein Aktienkurs überhaupt?

Wie (fast) jeder Preis wird auch der Aktienkurs durch Angebot und Nachfrage bestimmt.

Der Kurs einer Aktie ist der Preis, den du einem anderen Aktionär für einen Unternehmensanteil bezahlen musst.

Er pendelt sich stets so ein, dass möglichst viele Anteile gehandelt werden. So sieht es das Gleichgewicht von Angebot und Nachfrage vor.

5 Fehler beim Aktienkauf und wie du sie ab sofort vermeidest

Beispiel

100 Aktien sollen zu einem Kurs von jeweils 50€ verkauft werden.

Die Anleger finden diesen Preis aber so attraktiv, dass sie 200 Aktien zu diesem Preis kaufen wollen. Die einzige Lösung: Der Preis muss steigen.

Angenommen der Kurs steigt um 3€ auf 53€: Jetzt werden nur noch 150 Aktien statt 200 Aktien gekauft, da nicht alle Käufer diesen erhöhten Preis zahlen wollen.

Die Verkäufer bekommen jetzt aber mehr Geld für ihre Aktien, weshalb sie jetzt ebenfalls bereit sind 150 Aktien statt 100 Aktien zu verkaufen.

Angebot und Nachfrage befinden sich jetzt bei 150 Aktien im Gleichgewicht. Der Aktienkurs beträgt also 53€.

Wann steigen Aktien also? Wenn die Nachfrage das Angebot übersteigt.

Soviel zum technischen Verständnis. Jetzt geht’s aber ans Eingemachte: Wie entscheidet sich, ob ein Kurs steigt oder fällt?

Warum dem Aktienkurs die Vergangenheit und Gegenwart egal ist

An der Börse interessiert uns der Status Quo nur wenig bis gar nicht. Uns ist ziemlich egal, was das Unternehmen bisher gemacht hat.

Uns interessiert, was das Unternehmen in Zukunft macht. Ob das Unternehmen auch in Zukunft, nach unserem Aktienkauf, noch Gewinne abwirft oder seine Gewinne sogar steigern kann.

Deshalb werden an der Börse die Erwartungen gehandelt.

Die Erwartungen, die die Anleger an das Unternehmen haben, spiegelt der Aktienkurs wieder.

Den Anleger interessiert nicht, was das Unternehmen heute macht. Ihn interessiert viel mehr, wie hoch die Gewinne sind, die das Unternehmen in der Zukunft abwirft, durch die er dann profitiert.

Vergangene Gewinne sind deshalb nur soweit interessant, wie sie auf zukünftige Gewinne schließen lassen. Mehr aber auch nicht.

5 Fehler beim Aktienkauf und wie du sie ab sofort vermeidest

Merke

Die Gewinnerwartung ist das zentrale Element, das jeden Aktienkurs lenkt.

Wenn der Markt sich seine Prognose selbst erfüllt: Die self-fulfilling prophecy

Dabei kann aber ein interessantes Phänomen auftreten: Die „sich selbst erfüllende Prophezeiung“.

Wenn viele Anleger davon ausgehen, dass ein Aktienkurs steigen wird, werden sie diese Aktien kaufen. Was passiert dadurch?

Der Aktienkurs steigt.

Und wenn jetzt auch andere Leute denken, dass der Aktienkurs weiter steigen wird, werden auch sie diese Aktien kaufen. Und der Aktienkurs wird weiter steigen.

Die Anleger haben ihre Prophezeiung selbst erfüllt, da sie selbst für den Kursanstieg verantwortlich sind.

Die Finanzmärkte können unmöglich die Zukunft korrekt diskontieren, weil sie die Zukunft nicht nur diskontieren; sie tragen mit dazu bei, sie zu formen. - George Soros

Das geht allerdings nur so lange gut, wie die Erwartungen auch in der realen Wirtschaft erfüllt sind.

Wenn der Aktienkurs steigt, das Unternehmen sich aber verschlechtert, werden die Anleger nervös.

Dann kann es zu einer gefährlichen Abwärtsspirale kommen: Die Aktionäre werden skeptisch und verkaufen ihre Aktien wieder.

Einen starken Kursanstieg, auf den dann ein Kurseinbruch folgt, kennen wir alle: Es ist eine Spekulationsblase.

5 Fehler beim Aktienkauf und wie du sie ab sofort vermeidest

Merke

Erwartungen können sich kurzfristig selbst bestätigen.

Deshalb ist es umso wichtiger, den Bezug zur Entwicklung der realen Wirtschaft zu wahren und nicht nur auf die kurzfristige Kursentwicklung zu schauen.

Wie das funktioniert zeige ich dir in diesem Artikel zu den 15 wichtigsten Aktienkennzahlen.

Aber auch dann musst du 5 entscheidende Fehler vermeiden, die ich dir jetzt zeige...

5 Denkfehler von Anfängern beim Aktienkauf

Damit dir so etwas nicht passiert, habe ich mir einige Fehler von Neulingen an der Börse angeschaut.

Es gibt immer bestimmte Gründe - mal gute, mal schlechte - warum Menschen in bestimmte Aktien investieren.

Vor allem Anfänger begehen den Fehler, nicht genau zu wissen, wie der Markt auf verschiedene Situationen reagiert.

Denn der Markt ist oft klüger als gedacht.

Deshalb habe ich fünf Beispiele zusammengestellt, die zeigen, was wirklich zu einem steigenden Aktienkurs führt und was nicht. Diese solltest du bei deinem nächsten Aktienkauf definitiv im Kopf behalten, damit das Investieren in Aktien für Anfänger ein Erfolg wird.

Wenn du dich also beispielsweise fragst: Sollte ich jetzt die Amazon-Aktie, die Google-Aktie oder lieber die Apple-Aktien kaufen? Oder vielleicht doch lieber die VW-Aktie kaufen?

Wenn du herausfinden willst, in welche Aktie du investieren solltest und du Aktien die steigen finden willst darfst du keinen der folgenden 5 Fehler beim Aktienkauf begehen.

Fehler 1: „Wenn das neue iPhone rauskommt muss der Kurs der Apple-Aktie steigen - also sollte ich Apple Aktien kaufen!“

Das iPhone ist heute allgegenwärtig. Ob in der Werbung, in unserer Hand, im Alltag. Da kommen viele Menschen auf gefährliche Ideen.

Dieses Beispiel lässt sich genauso auf viele andere Produkte eins zu eins übertragen.

Wie kann man am besten von dem Hype um die neuen iPhones profitieren?

Ein Freund hat mich vor einigen Monaten dazu folgendes gefragt:

„Ich habe heute gehört, dass Apple wieder mit Rekordzahlen beim Verkauf vom neuen iPhone rechnet. Was meinst du, soll ich jetzt noch, bevor das iPhone rauskommt, die Apple-Aktie kaufen?“

Schließlich warten die Apple-Fans jedes Mal aufs Neue stunden- bis tagelang vor der Apple-Filiale auf das neueste iPhone Modell.

Wie wäre es dann, bevor das iPhone erscheint, die Apple Aktie zu kaufen? Schließlich bedeutet jedes iPhone-Release doch folgendes:

  • der Umsatz von Apple steigt enorm
  • der Gewinn steigt enorm
  • Apple erfährt einen riesigen Hype

Die Anleger lieben hohe Gewinne. Ein steigender Gewinn scheint also ein logisches Kaufargument zu sein.

Warum geht diese Taktik aber nicht auf?

Jeder weiß, dass das iPhone erscheint. Jeder rechnet damit, dass die Gewinne enorm sein werden.

All das ist im Aktienkurs bereits enthalten – denn jeder weiß es!

Ramit Sethi, US-amerikanischer Finanzblogger, schreibt dazu:

It sounds intuitive, actually. The problem is that you know it–and so does everyone else. The market (e.g., other investors) has already calculated this potential and “priced it into the stock.”

Viel mehr ist die Situation brandgefährlich:

Bei einem Produkt wie dem iPhone ist die Fallhöhe enorm.

Denn was passiert, wenn die Absatzzahlen rekordverdächtig hoch sind, aber trotzdem hinter den Erwartungen zurückbleiben? Wenn die Anleger ein noch besseres Ergebnis erwarten?

Der Kurs wird fallen.

Dass das nicht nur so daher gesagt ist zeige ich dir gleich im 3. Fehler.

Da an der Börse die Erwartungen gehandelt werden, werden auch sehr hohe Erwartungen gehandelt.

Wenn das Unternehmen diesen Erwartungen gerecht wird, sind keine großen Kurssprünge zu erwarten - selbst wenn in diesem Zeitraum der Gewinn stark ansteigt.

Diese hohen Erwartungen sind im Aktienkurs schon längst enthalten.

Wenn du also nur von dieser Überlegung ausgehst und Apple Aktien kaufen willst, kannst du eine böse Überraschung erleben.

5 Fehler beim Aktienkauf und wie du sie ab sofort vermeidest

Merke

Nur, weil ein neues iPhone erscheint, solltest du keine Apple Aktien kaufen.

Fehler 2: „Das Unternehmen ist gut – der Kurs wird steigen!“

Es gibt immer bessere Unternehmen und schlechtere Unternehmen. Manche Unternehmen werden in Zukunft enorm wachsen, andere werden pleitegehen und verschwinden.

So funktioniert die Wirtschaft.

Bestimmt gibt es einige Unternehmen, von denen auch du in Zukunft viel erwartest.

Viele von ihnen werden in einer der folgenden Branchen vertreten sein, die enormes Wachstumspotential bieten:

  • 3D-Druck-Technologie
  • Internetunternehmen
  • regenerative Energien
  • Elektroautomobile

Ich glaube, dass wir uns darauf einigen können, dass diese Branchen in der Zukunft noch stark wachsen werden.

Spricht das jetzt für ein Investment in diese Branchen?

Nein. So einfach ist es leider nicht.

Wieder greift das gleiche Prinzip: Weil wir alle von diesen Branchen viel erwarten, sind die Kurse dementsprechend hoch.

Der ganze Markt erwartet das große Wachstum.

Deshalb werden die Amazon-Aktie, die Uber-Aktie, die Snapchat-Aktie, die Tesla-Aktie und viele weitere Aktien schon jetzt zu einem Preis gehandelt, der dieses Wachstum beinhaltet.

Du kannst nur profitieren, wenn das Wachstum stärker ist, als der Markt es heute prognostiziert. Und das einzuschätzen ist schwierig, diese 15 Aktienkennzahlen werden dir dabei allerdings enorm helfen.

Wenn ein Unternehmen in einer dieser Branchen den Erwartungen nicht gerecht wird, wirst du viel Geld verlieren.

Viele Anleger, die in der Vergangenheit auf die Solarbranche vertraut haben, haben deshalb viel Geld in den Sand gesetzt. Da konnte die Wachstumsbranche noch so reizvoll sein.

5 Fehler beim Aktienkauf und wie du sie ab sofort vermeidest

Merke

Du kannst nur dann von Markttrends überdurchschnittlich profitieren, wenn der restliche Markt dieser unterschätzt (was selten der Fall ist).

Fehler 3: „Ein rekordverdächtiger Gewinn – der Kurs muss steigen!“

Die folgenden Daten hat Rolf Dobelli in seinem Buch "Die Kunst des klugen Handelns"5 Fehler beim Aktienkauf und wie du sie ab sofort vermeidest in dem Kapitel „Gehen sie mit ihren Erwartungen vorsichtig um“ präsentiert.

Google gab am 31. Januar 2006 das Ergebnis des vierten Quartals des Jahres 2005 bekannt:

Der Umsatz stieg um 97%. Der Reingewinn stieg um 82%. Ein neues Rekordquartal!

Wie reagierte die Aktie darauf?

Der Kurs brach um 16% ein. Der Handel musste unterbrochen werden. Danach brach der Aktienkurs nochmal um zusätzliche 15% ein.

Ein Blogger fragte damals: „Welches ist der beste Wolkenkratzer, um sich vom Dach zu stürzen?“

Trotz einer enormen Gewinnsteigerung und neuer Rekordzahlen sank die Firmenbewertung von Google in kurzer Zeit um sagenhafte 20 Mrd. Dollar.

Warum?

Du wirst es ahnen: Weil die Erwartungen der Analysten noch höher waren. Sie haben ein noch besseres Ergebnis erwartet.

Ebenfalls im Januar 2006 gab Juniper Networks einen Gewinn pro Aktie bekannt, der weniger als ein Zehntel Cent von den Erwartungen entfernt war.

Die Reaktion? Der Kurs fiel um 21%.

Die enormen Erwartungen führen oft dazu, dass die Unternehmen selbst bei sehr guter Arbeit und guten Zahlen mit einem Kurseinbruch bestraft werden.

6 PRINZIPIEN FÜR DAUERHAFTEN ANLAGEERFOLG

Fundierte Erkenntnisse von der Wissenschaft, Nobelpreisträgern und renommiertesten Experten - zusammengefasst in 6 Prinzipien für deinen Anlageerfolg. Ich nenne es: Die REBELL-Methode. Ich verrate dir diese mächtigen Prinzipien gratis im E-Mail Kurs und im exklusiven 50 Seiten starken Gratis-Report. Ja, her damit →

5 Fehler beim Aktienkauf und wie du sie ab sofort vermeidest

Fehler 4: Du beachtest deinen eigenen Kaufkurs

Ein Fehler, den viele Menschen bei der Einschätzung einer Aktie unbewusst begehen, ist als Ankereffekt bekannt.

Tversky und Kahnemann konnten den Ankereffekt erstmals nachweisen.

Dieser Effekt besagt, dass wir andere Einflüsse unbewusst mit in die Entscheidungsfindung einbeziehen, obwohl diese keinen logischen Zusammenhang haben.

Birte Englich und Thomas Mussweiler konnten diesen Effekt sogar bei Richtern mit mehr als 15 Jahren Berufserfahrung nachweisen:

Der Schuldspruch dieser Richter orientierte sich dabei an einer willkürlichen Empfehlung eines Informatikstudenten im ersten Semester oder sogar an einer durch Würfeln ermittelten Zufallszahl.

Wo tritt der Ankereffekt an der Börse auf?

Du hast immer einen Kaufkurs. Den Kurs, den du für deinen Anteil bei deinem Aktienkauf bezahlt hast.

Das ist dein „Anker“ – ohne dass du es merkst.

Wir beziehen diese Information ganz zentral in unsere Entscheidungsfindung, ob wir eine Aktie halten oder abstoßen sollen, mit ein.

5 Fehler beim Aktienkauf und wie du sie ab sofort vermeidest

Beispiel

Die Aktie der Aktienboss AG (schön wär's 😉 ) notiert bei 100€.

Karl hat diese Aktie für 120€ gekauft. Peter hat diese Aktie für 80€ gekauft.

Sowohl Karl als auch Peter besitzen also genau die gleiche Aktie zu genau dem gleichen Kurs. Karl hat aber 20€ verloren und ist verzweifelt. Peter hat 20€ gewonnen und ist glücklich.

Peter schätzt den Wert der Aktie niedriger ein, da sein Kaufkurs, der Anker, bei 80€ liegt. Er verkauft und freut sich über seinen Gewinn.

Karl schätzt den Wert höher ein, da sein Anker bei 120€ liegt. Er denkt, dass die Aktie mehr als 100€ wert sein muss und hält sie noch.

Beide handeln also unterschiedlich, obwohl sie die gleiche Aktie halten.

Der einzige Unterschied ist ihr Kaufkurs. Dieser hat aber nichts mit der zukünftigen Entwicklung zu tun.

Genau deshalb solltest du ihn aus deinen Einschätzungen streichen.

5 Fehler beim Aktienkauf und wie du sie ab sofort vermeidest

Merke

Die Börse interessiert sich nicht für deinen Kaufkurs. Er ist völlig irrelevant für die Beurteilung einer Aktie in deinem Depot.

Fehler 5: „Das Unternehmen schreibt Verluste – lass bloß die Finger davon!“

Es kommt oft vor, dass Unternehmen an die Börse gehen, die rote Zahlen schreiben. Die Verluste in Millionenhöhe verzeichnen.

Trotzdem sind oft genau diese Unternehmen an der Börse außerordentlich begehrt.

Dies ist oft bei Internetunternehmen oder anderen Unternehmen der Fall, denen eine besonders rosige Zukunft vorausgesagt wird.

Beispiele dafür sind (Stand: Ende 2014):

  • Twitter – im ersten Quartal 2014 Verlust von 132 Millionen US-Dollar
  • Tesla – zuletzt Jahresverlust von 61,9 Millionen Dollar
  • Zalando – bis heute 6 Jahre in Folge Verluste, zuletzt 120 Millionen Euro
  • Amazon – starke Verluste in den Anfangsjahren

Obwohl der Gewinn ausbleibt steigt der Kurs. Er beruht auf den erwarteten, zukünftigen Gewinnen.

Das birgt natürlich Gefahren, die z.B. um die Jahrtausendwende in der Dotcom-Blase erkenntlich wurden.

Unternehmen, die noch keinen einzigen Cent verdient haben, waren plötzlich höher bewertet waren als viele erfolgreiche, etablierte Industrieunternehmen.

Danach folgte ein Börsencrash und man hat realisiert, dass die Internetunternehmen völlig überbewertet waren.

Umgekehrt gilt es genauso: Selbst wenn ein Unternehmen einen großen Gewinn verzeichnet, kann der Kurs fallen.

Wenn eine Branche vor einem Umbruch steht oder politische Beschlüsse die Zukunft eines Unternehmens in Frage stellen, kann trotz eines soliden Gewinns ein Kurseinbruch folgen.

Die Zukunft kann man nicht im Rückspiegel sehen. – Peter Lynch

Kein Anleger will sein Geld in eine Aktie stecken, die in der Zukunft nichts mehr abwirft. Da kann der vergangene Gewinn noch so hoch sein.

Ein Unternehmen, das bisher nur Verluste gemacht hat, dem aber große Gewinne prophezeit werden, gewinnt viel eher die Gunst der Anleger.

5 Fehler beim Aktienkauf und wie du sie ab sofort vermeidest

Merke

Wichtig ist nicht, ob ein Unternehmen bisher Verluste oder Gewinne gemacht hat, sondern die Gewinnerwartungen für die Zukunft.

Was du beim Aktienkauf immer beachten musst

Du merkst also: Zentral sind die Gewinnerwartungen der anderen Anleger.

Zu viele Anleger lassen die Erwartungen des Marktes außen vor und betrachten lediglich ihre eigene Sichtweise. Aber so einfach funktioniert es nicht.

Genau so sollten keine irrelevanten Infos wie der eigene Kaufkurs in die Betrachtung einer Aktie mit einbezogen werden.

Es gibt viele Strategien, die Aktien nach einem bestimmten Prinzip auswählen.

Andere befassen sich nicht damit, einzelne Aktien zu finden, sondern investieren in den gesamten Markt.

Wieder andere suchen wahllos „nach Gefühl und Intuition“ ihre Aktien aus oder lassen sie sich von anderen empfehlen – was letztendlich auf das gleiche Ergebnis hinausläuft.

Die letzte Variante führt zu den von mir erwähnten Fehlern und endet schlussendlich mit einem bösen Erwachen.

Zu erkennen, ob ein Unternehmen zu hoch oder zu niedrig bewertet ist, ist schwierig.

Dabei gibt es nicht „die eine, perfekte Lösung“, die dich nur die besten Aktien auswählen lässt.

Wenn du keine Ahnung hast, ob ein Aktienkurs fair bewertet ist oder nicht, solltest du nicht versuchen den Markt übertrumpfen zu wollen. Investiere breit in einen gesamten Index.

Wenn du Fehler des Marktes ausnutzen willst und die Zeit und die Disziplin hast, dich damit auseinanderzusetzen, kannst du dir ein Depot aus mehreren Einzelaktien zusammenstellen.

Viele Wege bringen dich ans Ziel. Eine Auswahl nur aufgrund den fünf von mir beschriebenen Denkweisen wird aber keine Früchte tragen.

Du brauchst einen Plan. Und diesen musst du konsequent umsetzen.

Über den Autor


Hey, ich bin Jannes. Langfristig denkender Privatanleger, Investor, Ökonom sowie Gründer von Aktienrebell und StrategyInvest. Herzlich Willkommen also zu meiner Rebellion gegen fehlende Finanzbildung, schlechte Anlageentscheidungen und das Spiel der Finanzindustrie.

Jannes Lorenzen

Du willst ein Depot eröffnen?

Ich habe die 3 besten Online-Broker verglichen, zeige dir meinen Favoriten und wie du dein Depot gratis und unkompliziert eröffnest.

__CONFIG_colors_palette__{"active_palette":0,"config":{"colors":{"70929":{"name":"Main Accent","parent":-1}},"gradients":[]},"palettes":[{"name":"Default Palette","value":{"colors":{"70929":{"val":"var(--tcb-skin-color-0)"}},"gradients":[]},"original":{"colors":{"70929":{"val":"rgb(19, 114, 211)","hsl":{"h":210,"s":0.83,"l":0.45}}},"gradients":[]}}]}__CONFIG_colors_palette__
Zum Depotvergleich
    • Ich kenne nicht jeden Broker in- und auswendig, würde mich aber nach meiner Recherche höchstwahrscheinlich wieder für die comdirect entscheiden. Allerdings finde ich auch Flatex sowohl von den Gebühren als auch dem Angebot sehr interessant und fast besser, sowas wie die Gebühr bei ausländischen Dividenden ist mir aber ein kleiner Dorn im Auge. Außerdem mag ich bei der comdirect, dass ich dort ebenfalls Girokonto, Tagesgeldkonto, Kreditkarte usw. vereinen kann. Onvista und Lynx würden für mich persönlich rausfallen wegen des vergleichsweise schlechten ETF-Sparplan-Angebotes.
      Daran sieht man aber auch, dass allein die Produktwahl (ETFs, Aktien, binäre Optionen,…) und die Handelsfrequenz (langfristiger Anleger oder kurzfristiger Trader) ein großer Faktor bei der Auswahl ist. Ich als primär langfristiger ETF-Anleger würde deshalb momentan die comdirect (oder knapp dahinter Flatex) präferieren.

      Beste Grüße,
      Jannes

  • Hallo Jannes,

    ich würde gerne in ETFs investieren(50-100€/Monat). Habe ein Depot bei 1822-direkt (Frankfurter Sparkasse).

    Die verlangen pro Ausführung 2,95€ an Gebühren!!! (Nur für ETFs. Normale Fonds sind Kostenfrei.) Also wären in meinem Fall ca. 3-6% schon weg, bevor ich das Sparen anfange.

    Kannst du einen anderen Anbieter empfehlen oder eine Alternative zum ETF-Sparen?
    Vielleicht Dividendenfonds?

    Mein Ziel ist es mich zum einen möglichst breit aufzustellen. Zum anderen gucke ich mir aber auch einzelne Aktien aus, in die ich dann direkt investiere.

    Danke

    Steffen

    • Hey Steffen,

      Zuerst einmal muss ich sagen, dass ich dein Vorhaben sehr gut finde. Die Gebühren dafür sind aber tatsächlich ziemlich hoch.

      Meine Empfehlungen für dich ist entweder die comdirect oder Flatex. Beide haben sehr gute ETF-Sparpläne, von denen viele kostenlos besparbar sind und selbst wenn nicht, liegt die Gebühr meistens (je nach Anlagevolumen) im 0,…%-Bereich. Damit würdest du also deutlich günstiger fahren. Ich persönlich würde dir die comdirect empfehlen, wo ich auch selber meine ETF-Sparpläne habe, da du dort ab 25€ pro ETF besparen kannst (andere Anbieter erst ab 50€) und du dort bei deinem Anlagevolumen noch etwas günstiger wegkommst (soweit ich die Gebühren richtig im Kopf habe) – das solltest du aber am besten selber nochmal durchrechnen.

      Ich hoffe, dass ich dir damit helfen konnte. Viel Erfolg dabei! 🙂

      Beste Grüße,
      Jannes

  • Hallo Jannes
    Kennst du folgende Situation?Mir ist es passiert das ich eine Aktie kaufte,die dann auch im laufe von ca 2 Jahren um über 100% stieg,aber dann allmählich
    wieder fiel.Ich habe sie seltsamerweise solange ,behalten,bis sie
    unterhalb des Einkaufkurses war,und dann verkauft.Hinterher verstand ich
    nicht mehr, wie ich so handeln konnte.Kann es sein das der Höchstkurs,über den
    ich mich natürlich sehr freute,von mir unbewußt als Anker gesehen wurde,
    oder sogar schon als sicherer Gewinn,unter dem ich auf keinen Fall verkaufen
    wollte.Das ich einfach nicht wahr haben wollte,das der Kurs wieder fiel.
    Vor Jahren,noch zu DM Zeiten,gab es im Fernsehen einen Bericht über einen
    Gabelstablerfahrer,der für 10000 DM EMTV Aktien gekauft hatte.Da die Kurse
    zur Zeit des neuen Marktes extrem stiegen,lag sein Börsenwert bei ca.
    1200000 DM.Er hat nicht verkauft.Die Kurse stürzten ab,und er war wieder
    beim Kaufkurs.Hatte er noch mehr erwartet?Obwohl ich den Fall kannte,
    habe ich Jahre später den gleichen Fehler gemacht.

    • Hey Dieter,

      Spannende Frage. Das zeigt aber sehr gut, dass die Psyche bei der Börse mit der größte Einflussfaktor ist. Tatsächlich glaube ich auch an den von dir erwähnten Ankereffekt: Der neue Stand wurde als Status Quo angesehen und alles, was darunter lag, wäre ein Verlust gewesen, den man nicht realisieren möchte. Und dann wartet man… und wartet… und entweder wird der Höchstkurs nochmal erreicht oder der Kurs fällt, wie es leider bei dir der Fall war.

      Deshalb ist mein Tipp immer: Klare Regeln aufstellen, wann eine Aktie warum gekauft wird und diese Regeln regelmäßig überprüfen. Am besten anhand von Kennzahlen oder fundamentalen Daten. Ist die Aktie bspw. um 100% gestiegen, ist die Frage wichtig: Würde ich die Aktie zu diesem Preis wieder kaufen? Wenn ja: behalten. Wenn nein: verkaufen. Diese klaren Regeln sind wichtig, um eben solche psychologischen Unsicherheiten zu minimieren.

      Beste Grüße,
      Jannes

  • .Hallo Jannes
    Ich habe vor 3,5 Jahren,die Nestle Aktie gekauft.Aber nicht weil ich besonders gute Nachrichtendarüber gelesen hatte,sondern einfach, weil sie seit 100 Jahren,mit Unterbrechungen,und ununterbrochen ,stetig steigenderDividende sehr attraktiv wirkte.Sie ist jetzt 32 % im Plus,war aber schon mal höher.Ferner habe ich letzten Oktober,und diesen Februar Aktien von Barrik Gold gekauft.Ich habe sie gekauft,weil sie so niedrig war, wie lange nicht mehr,und weil ich las, das ein neuer Vorstand die Firmenstruktur verbessert hat,die Schulden abgebaut,und uneffektive Firmenteile verkauft hat.Ausserdem wurden die Förderkosten pro Unze gesenkt.Und nach dem großenAbschwung beim Gold,kommt wie so oft, ein Aufschwung,der sich bei Goldminenaktien um so mehr auswirkt.Der bisherige Gewinn liegt bei circa 100 %.Nicht wenige sagen eine mehrjährige Hausse bei Edelmetallen vorraus.Auch George Soros hat vor 2 Monaten,also nicht mehr zum Tiefstkurs , 19 Millionen Stück gekauft.Weis er mehr wie derNormalanleger?Aber eigentlich müsste ja auch die ganze Welt die Infos haben.Ich würde gerne deine Einschätzung dazu haben.

    Gruß Dieter

  • Hey Jannes, ich hab eine Frage.
    Es wird im März 2017 höchstwahrscheinlich ein neues Android-Flagschiff erscheinen, wie es dieses Jahr im März mit großem Erfolg erschien. Ich glaube jedoch, dass das 2017er Flagschiff nicht so erfolgreich ankommen wird wie das, dieses Jahres, weil es meiner Meinung nach nicht mehr Innovationen bieten wird.

    Darum frage ich mich nun, ob es nicht sinnvoll wäre, ungefähr 4 Monate vorher Aktien von Samsung zu kaufen und diese dann zu verkaufen kurz bevor dieses neue Flagschiff von 2017 erscheint? So wie ich das in diesem Artikel verstanden habe wäre das ein relativ langsam aber sicherer Weg, ein wenig Gewinn zu machen und vom Unwissen anderer Aktienkäufer zu profitieren?

    Es wird ja bekanntlich sehr sehr viel geleaked, das wäre dann das Problem.

    • Hallo Bernhart,

      Spannende Frage, die mit Sicherheit nicht zu 100% aus heutiger Sicht zu beantworten ist. Ich persönlich bin prinzipiell eher Befürworter davon, beruhend auf fundamentalen Kennzahlen zu investieren, statt auf subjektiven Meinungen, aber ich gebe dir trotzdem mal meine Gedanken mit auf den Weg.

      Wenn deine Einschätzung stimmt, kann es durchaus ein Weg sein Gewinne einzufahren. An der Börse geht es bei der Auswahl von Einzelaktien im Kern darum, Aktien besser einschätzen zu können als der Rest der Anlegerwelt. Eine Schwierigkeit besteht darin die Erwartungen der restlichen Anlegerwelt festzuhalten: Welche Erwartung über das Release des neuen Android-Flaggschiffs ist heute im Kurs enthalten? Und darüber hinaus: Wie sicher ist deine Prognose, also bist du wirklich klüger bzgl. der Thematik als die anderen Anleger?

      Außerdem darfst du nicht vergessen, dass ein solches Android-Flaggschiff nur ein Teil der Samsung-Produktpalette ist. Ich weiß nicht, wie groß der Anteil ist, aber das lässt sich bestimmt herausfinden. Jedenfalls könnte eine im gleichen Zeitraum stattfinde schlechte Entwicklung bspw. im Fernsehgeschäft von Samsung deine Rendite verschlechtern.

      Also es kann definitiv klappen, ist aber einigen Unsicherheiten unterworfen, die deine daraus resultierende Rendite in die eine oder die andere Richtung beeinflussen können. Ich wünsche dir auf jeden viel Erfolg!

      Beste Grüße,
      Jannes

  • […] werfen. Doch was ist die Lösung? Sogenannte Experten mahnen, man solle mehr in Aktien investieren. Doch sind Aktien wirklich die optimale Lösung? Besonders für jemanden, der sich damit kaum auskennt und auch nicht die nötige Zeit bzw. das […]

  • Hallo Jannes,

    bevor ich zu meiner Frage komme, möchte ich dir ein großes Lob aussprechen.

    Tolle Seite, gut erklärt, übersichtlich und ich konnte auch schon Infos daraus ziehen.

    Ganz besonders toll finde ich, dass man dir hier ganz offen Fragen stellen kann und du sie professionell (auch, wenn mal Jemand nicht deiner Meinung ist) beantwortest.

    Daumen hoch! 😉

    Nun zu meiner Frage:
    Ich bin ein Forex – Trader und kein Aktientrader.
    Ich hoffe, dass du meine Frage trotzdem beantworten kannst.

    Ich bin bei einem NDD – Broker (No-Dealing-Desk).

    Hat meine Order bei so einem Broker Einfluss auf den Kurs, wenn ich mit richtig viel Volumen reingehe in den Markt?
    Denn beim Market Maker ist das doch nicht so wirklich der Fall, oder?

    Der Market Maker eröffnet doch eine gegenläufige Position zu meiner getätigten Order, oder habe ich das nicht ganz richtig verstanden?
    Dadurch gleicht sich der Kurs ja dann aus und er bewegt sich nicht viel nach oben und nach unten.

    Wenn ich mit meinen Orders etwas Einfluss auf den Kurs haben möchte, welche Brokerart würdest du mir empfehlen?
    Ich meine bei meiner kleinen Kontogröße könnte ich den Kurs eh nicht wirklich beeinflussen, aber bei welcher Brokerart würde man den Kurs am meisten beeinflussen,
    wenn man ein mega Konto hätte und total viel Volumen reinpumpt?
    Market Maker, NDD, DD oder sogar ECN?

    Würde mich einfach mal interessieren. 🙂

    Noch eine Frage: Wenn man 1.000.000 Trader dazu bringen würde, auf die gleiche Uhrzeit zu kaufen, müsste der Kurs doch in die Höhe schnellen, oder?

    Freue mich schon auf deine professionelle Antwort. 🙂

    LG Victor

    • Hey Victor,

      Vielen Dank für dein Lob! Freut mich wirklich sehr. 🙂

      So gerne ich auch deinen Worten Taten folgen lassen würde: Leider kenne ich mich beim Forex-Handel kaum aus. In jedem Fall zu wenig, um dir auf deine (spannende) Frage eine qualifizierte Antwort geben zu können. Sorry!

      „Noch eine Frage: Wenn man 1.000.000 Trader dazu bringen würde, auf die gleiche Uhrzeit zu kaufen, müsste der Kurs doch in die Höhe schnellen, oder?“

      Jap, das würde höchstwahrscheinlich passieren. Es hängt noch mehr vom Volumen der Transaktionen ab (also dem Kapital), als nur von der Traderanzahl, aber in jedem Fall sollte der Kurs sich dadurch bewegen. Aber auch das ist noch abhängig vom gesamten Handelsvolumen, manche Aktien werden bspw. millionenfach an nur einem Tag gehandelt.

      Viele Grüße,
      Jannes

  • Hallo Jonnas,
    erstmal dickes Lob an der Stelle für den tollen Blog und die Antworten auf die Fragen.
    Ich bin absoluter Neuling an der Börsen orientierten Anlageformen.

    Als Einstieg hatte ich an ETFs gedacht und habe mich gestern bei flatex registriert. Ich hoffe eine gute Wahl. Oder ist die Comdirect deiner Meinung nach besser?

    Ist deiner Meinung nach der Einstieg in ETFs ein guter Anfang? Würde auf auf einen Sparplan mit msci world einsteigen mit 150€ monatlich.

    Des Weiteren möchte ich für meine zwei Töchter einen Sparplan mit jeweils 25€ monatlich machen, ist das die richtige Entscheidung hierfür?

    Freu mich auf deine Antwort
    Danke
    Viele Grüße Stefan

    • Hey Stefan,

      Entschuldige die verspätete Antwort, dein Kommentar ist mir leider durchgerutscht.

      Ich finde sowohl Flatex als auch die comdirect für ETF-Investments gut. Da sehe ich keinen Grund zu wechseln für dich.

      Klar, ETFs sind in meinen Augen der optimale Einstieg, wenn du noch nicht viel Erfahrung hast. ETFs sind auch bei mir noch das zentrale Anlageinstrument.

      Auch für die Vorsorge für Kinder finde ich ETFs sehr gut geeignet: Wenig Aufwand, monatlich schon mit kleinen Beträgen besparbar und automatisch ein langfristiger Anlagehorizont, wenn das Kinderdepot bis mind. zur Volljährigkeit nicht angerührt werden soll.

      Klingt nach sehr guten Vorhaben!

      Viele Grüße,
      Jannes

  • […] Es wäre ziemlich fatal. Es kommt immer darauf an, wie viel du für ein Unternehmen zahlst. Hier (5 fundamentale Fehler von Anfängern beim Aktienkauf) habe ich mehr dazu […]

  • Hi Jannes,

    zur Zeit halte ich an der Frankfurter Börse das einzige Handelsvolumen eines von amerikanischen Analysten degradierten Unternehmens. Der Großinvestor Dan Loeb sieht jedoch in diesem Unternehmen, was auch ich sehe. Sollte das Unternehmen also in den nächsten zwölf Monaten entgegen aller Erwartungen durch die Decke schießen, hielte ich an der Frankfurter Börse als einziger lukrative Aktion, die hierzulande vermutlich niemand kennen würde.

    Da ich ein solches Suenario noch nie hatte, bitte ich dich um deine Einschätzung was beim oben genannten Erfolg des Unternehmens passieren könnte. Sprich wem könnte ich meine Aktien überhaupt verkaufen? – Sofern ich dann überhaupt verkaufen will.

    Bestes!

    Manuel

    • Hi Manuel,

      Ich selbst habe so ein Szenario noch nicht erlebt, könnte also nur Mutmaßungen anstellen: Sollte es zu diesem Erfolg kommen, kann es natürlich potentielle Interessenten anziehen, die Interesse an deinen Aktien hätten.

      Aber inwiefern „hältst du diese Aktie an der Frankfurter Börse“? Letztendlich kaufst du doch eine Aktie nur an einem Börsenplatz und kannst sie anschließend an jedem Börsenplatz auf der Welt, wo diese Aktie gehandelt wird, wieder verkaufen? Bspw. eine Daimler-Aktie kann in Frankfurt gekauft und in Stuttgart wieder verkauft werden und umgekehrt. Bist du also womöglich gar nicht an den Frankfurter Börsenplatz gebunden?

      Beste Grüße,
      Jannes

  • Wo ist denn das Problem, wenn ich, vor dem iPhone release, Aktien kaufe und sie, mit ständigem Blick auf den Kurs, schnell wieder verkaufe bevor er fällt? Was genau ist dabei der Fehler, wenn ich keine buy & hold Strategie fahren will? Nur interessehalber…

    • Die Frage ist, woher du die Information nehmen willst, wann der Kurs fällt um dann schnell reagieren zu können. Wenn du darauf wartest die offiziellen Verkaufszahlen oder andere Indikatoren auszuwerten wirst du es als Privatanleger enorm schwierig haben schneller zu sein als institutionelle Investoren, Computer-Algorithmen, vorgefertigte Orders etc.

  • {"email":"Email address invalid","url":"Website address invalid","required":"Required field missing"}

    Erhalte die besten Tipps für deine Geldanlage

    __CONFIG_colors_palette__{"active_palette":0,"config":{"colors":{"62516":{"name":"Main Accent","parent":-1}},"gradients":[]},"palettes":[{"name":"Default Palette","value":{"colors":{"62516":{"val":"var(--tcb-skin-color-0)"}},"gradients":[]}}]}__CONFIG_colors_palette__
    Videoserie starten [Academy] »Erfolgreich anlegen lernen
    __CONFIG_colors_palette__{"active_palette":0,"config":{"colors":{"62516":{"name":"Main Accent","parent":-1}},"gradients":[]},"palettes":[{"name":"Default Palette","value":{"colors":{"62516":{"val":"var(--tcb-skin-color-0)"}},"gradients":[]}}]}__CONFIG_colors_palette__
    Newsletter abonnieren »Tipps per Mail
    __CONFIG_colors_palette__{"active_palette":0,"config":{"colors":{"62516":{"name":"Main Accent","parent":-1}},"gradients":[]},"palettes":[{"name":"Default Palette","value":{"colors":{"62516":{"val":"var(--tcb-skin-color-0)"}},"gradients":[]}}]}__CONFIG_colors_palette__
    StrategyInvest »Aktienanalysen & Praxistipps

    Erfolgreiche Strategien

    Wissenschaftlich fundiert

    Über 10.000 Teilnehmer

    >

    video-Workshop: Erfolgreich Aktien kaufen

    Erfahre gratis im Video-Workshop und Analysen aus der Praxis, wie du erfolgreich in Aktien investierst.

    • Wie du die Aktien mit den stärksten Geschäftsmodellen identifizierst
    • 3 teure Mythen beim Aktienkauf
    • Wie ich selbst mein Depot führe und welche Aktien ich in der Praxis kaufe
    • Fallstudien, Aktienanalysen, Kennzahlen und mehr!

    Jetzt Zugang sichern und Tipps per Mail und Sofortzugang zum Video-Workshop erhalten:

    Gratis. Jederzeit abbestellbar. Kein Spam.